Genau das fragt sich auch Clemens, die Hauptfigur aus Seltsam. Er ist sich sicher, dass er der normalste der Welt ist – und damit perfekt für die ausgeschriebene Stelle in der neuen Villa. Doch als er dort ankommt, ist er nicht der einzige Bewerber. Eine Giraffe mit langem Hals, ein Elefant mit riesigem Rüssel, eine Eule mit besonders großen Augen – was sollen die denn hier? Wer will schon so seltsame Mitarbeiter, wenn er doch einfach nur jemanden Normalen wie Clemens haben kann?
Doch zu Clemens’ Überraschung bekommen alle anderen sofort eine Aufgabe: Die Giraffe wird Schornsteinfegerin, der Elefant kann mit seinem Rüssel perfekt die Pflanzen gießen, und die Eule wird als Wächterin eingestellt. Nur Clemens hat keine Antwort auf die Frage, was ihn besonders macht – und damit keinen Platz in der Villa. Enttäuscht geht er nach Hause und reflektiert das Gespräch, bis er in den Spiegel schaut und sein buntes Horn unter seinem Hut sieht. Wäre er einfach ehrlich gewesen und hätte seine Besonderheit gezeigt, vielleicht hätte er jetzt schon mit den anderen liebenswerten, einzigartigen Tieren zusammenarbeiten können.
Er nimmt seinen Mut zusammen, geht noch einmal zurück und zeigt sich genau so, wie er ist. Und siehe da: Er ist der perfekte Konfettisprüher!
Ein wunderbares Buch über Vielfalt, Einzigartigkeit und darüber, dass seltsam immer im Auge des Betrachters liegt. Perfekt, um mit Kindern darüber zu sprechen, dass jeder etwas Besonderes hat – man muss es nur erkennen und sich trauen, es zu zeigen.
#Buchgebastel:
Ihr braucht:
- Tuschkasten
- Toilettenpapierrollen
- Schere
- Kleber
- Wackelaugen
Rezensionsexemplar