Milo liebt sein Zuhause, vor allem, weil sein bester Freund Jonah gleich nebenan wohnt. Die beiden sind unzertrennlich und erleben alles gemeinsam – bis eines Tages Stella ins Nachbarhaus einzieht. Plötzlich ist Jonah nicht mehr da, wenn Milo ihn sucht. Stattdessen spielt er mit Stella, lacht mit ihr und scheint jede Menge Spaß zu haben. Doch Milo ist gar nicht zum Lachen zumute. Da ist dieses komische Gefühl in seinem Bauch – und mit jedem Tag wächst es.
Und dann taucht es auf: Ein grimmiges, grünes Monster, das ihn immer begleitet, wenn er Jonah und Stella zusammen sieht. Es flüstert ihm ein, dass er nicht mehr gebraucht wird, dass er nicht mehr Jonas bester Freund ist. Also zieht sich Milo zurück, ignoriert die beiden und verbringt seine Zeit nur noch mit dem Eifersuchtsmonster.
Bis Stella eines Tages vor seiner Tür steht und ihm sagt, dass Jonah ihn vermisst. Das Monster in ihm will ihm einreden, dass es ein Trick ist – aber Milo hört nicht darauf. Stattdessen fasst er sich ein Herz, vertreibt das Monster und entschuldigt sich bei seinen Freunden. Und da merkt er: Zwei beste Freunde zu haben ist sogar noch viel schöner als nur einen!
Ein wunderbares Bilderbuch ab 4 Jahren über Freundschaft, Eifersucht und große Gefühle. Die kurzen Texte und ausdrucksstarken Illustrationen machen es besonders zugänglich – auch für Kinder, die schon selbst ein bisschen lesen können. Besonders spannend für die Großen (bei uns der 6-Jährige): Das grüne Eifersuchtsmonster, das wirklich überall lauert, und die Frage, wie Milo sich aus seiner eigenen Falle befreien kann. Auch die Freundeskonstellation aus zwei Jungen und einem Mädchen sorgt für Gesprächsstoff – denn oft erleben Kinder genau solche Situationen im echten Leben.
Rezensionsexemplar