Und genau so geht es dem Bären in dieser Geschichte. Wenn er unsicher ist, starrt er einfach nur – regungslos und wortlos. Doch anstatt, dass die anderen Tiere verstehen, dass er schüchtern ist, fühlen sie sich von seinem Starren unwohl und schicken ihn weg. Das macht ihn natürlich noch trauriger.
Doch dann begegnet Bär dem Frosch. Und was macht der? Er starrt einfach zurück! Zum ersten Mal fragt ihn jemand, was es mit seinem Starren auf sich hat. Und dann sieht Bär sich selbst im Wasser und merkt: Wer starrt, sieht manchmal unfreundlich aus – aber ein Lächeln verändert alles! Also probiert er es aus und lächelt die Marienkäfer-Familie an, die ihn zuvor weggeschickt hatte. Und siehe da – plötzlich sind alle nett zu ihm. Bär merkt: Ein Lächeln kann Türen öffnen, auch wenn man sich eigentlich unsicher fühlt.
Diese Geschichte hilft Kindern, sich in andere hineinzuversetzen und zu verstehen, dass Schüchternheit nichts Schlimmes ist – und dass es kleine Tricks gibt, um sich wohler zu fühlen. Eine wunderbare Mutmach-Geschichte für schüchterne Kinder oder zum Vorlesen in neuen Situationen. Die Illustrationen sind einzigartig - ein Mix aus Comic, Minimalismus und Farbe - und transportieren die Emotionen auf eine ganz besondere Weise. Durch die kurzen Texte eignet sich das Buch auch super für kleine Zuhörer und bietet Gesprächsstoff vor unbekannten Situationen oder auch, um einfach mal über sich und seine eigenen Gefühle zu sprechen.
Rezensionsexemplar